Der Polizeibericht - Folge 6 vom 24.07.2020
Angriff auf SEK - Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen gefährlicher Körperverletzung

Vom 12. bis zum Nachmittag des 17. Juli 2020 war Yves Rausch auf der Flucht, nach dem er an jenem Sonntag, dem 12. Juli von vier Polizisten in einer Gartenhütte im Wald von Oppenau kontrolliert werden sollte, nach dem der eigentliche Besitzer ihn gemeldet hatte. Zunächst soll er sich kooperativ verhalten haben, bis er eine - wie sich später herausstellte - Schreckschusspistole unter dem Tisch hervorholte und einen der vier Polizisten bedrohte und die Polizisten aufforderte, ihre Dienstwaffen abzulegen. Alle vier Polizisten kamen der Aufforderung zum Schutz des Kollegen und zur Verhinderung eines möglichen Blutbades nach. Mit jenen vier Waffen und seiner eigenen flüchtete er in den Wald. Eine großangelegte Fahndung begann.
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Angriff auf SEK - Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen gefährlicher Körperverletzung


Vom 12. bis zum Nachmittag des 17. Juli 2020 war Yves Rausch auf der Flucht, nach dem er an jenem Sonntag, dem 12. Juli von vier Polizisten in einer Gartenhütte im Wald von Oppenau kontrolliert werden sollte, nach dem der eigentliche Besitzer ihn gemeldet hatte. Zunächst soll er sich kooperativ verhalten haben, bis er eine - wie sich später herausstellte - Schreckschusspistole unter dem Tisch hervorholte und einen der vier Polizisten bedrohte und die Polizisten aufforderte, ihre Dienstwaffen abzulegen. Alle vier Polizisten kamen der Aufforderung zum Schutz des Kollegen und zur Verhinderung eines möglichen Blutbades nach. Mit jenen vier Waffen und seiner eigenen flüchtete er in den Wald. Eine großangelegte Fahndung begann.

Der Fall erregte bundesweite Aufmerksamkeit. Täglich wurden in allen Medien darüber berichtet. Mehrere Hundert Einsatzkräfte suchten täglich nach Yves Rausch, bis er dann - gesehen von zwei Zeugen - rund 2,5 Kilometer von der Innenstadt Oppenaus entfernt, in einem Gebüsch aufgefunden werden konnte. Doch - wie sich ebenfalls später herausstellte - war er auch hier zunächst kooperativ, die vier Waffen nebst seiner eigenen sollen vor ihm gelegen haben. Ein Beil auf seinem Schoss, sowie ein Schriftstück, das dafür diente, dass wenn ihm im Falle des Falles etwas zustoßen könnte, an seine engsten Vertrauten gerichtet war, soll er nach Angaben des Polizeipräsidiums und der Staatsanwaltschaft Offenburg mit jenem Beil auf einen SEK-Beamten losgegangen sein.

Yves Rausch, der unter laufender Bewährung steht (9 Monate) droht eine langjährige Haftstrafe, denn wie jetzt bekannt wurde, wird gegen ihn nicht nur wegen schwerer räuberischer Erpressung in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz einer Waffe, sowie wegen Hausfriedensbruch ermittelt, sondern auch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, sowie gefährlicher Körperverletzung.

Die neuen Erkenntnisse im Fall Yves Rausch, sowie weitere Blaulichtreporte, gibt es im neuesten "Polizeibericht".

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